Die reine LeereTagwerk#Als­Schul­lei­ter­durch­sJahr – KW 10

#Als­Schul­lei­ter­durch­sJahr – KW 10

Mon­tag
Nach zu vie­len Wochen, in denen ich dank des Wet­ters, dienst­li­cher Ter­mi­ne oder pri­va­ter Ange­le­gen­hei­ten das Auto neh­men muss­te, end­lich wie­der mit dem Rad gefahren!

Mor­gens gab es über­ra­schen­den Besuch von einer Jugend­amts-Mit­ar­bei­te­rin zur Bespre­chung eini­ger Schü­ler. In die­ser Form eher sel­ten und enorm hilfreich.

Über den Vor­mit­tag immer wie­der Nach­ar­bei­ten zum Päd­ago­gi­schen Tag, es gibt eini­ges nach­zu­den­ken und vorzuplanen.

Am Nach­mit­tag ging es dann zum Tref­fen der Schul­lei­tun­gen beim Land­kreis. Beherr­schen­des The­ma waren die immer stär­ker zuneh­men­den Schul­wech­sel mit­ten im Jahr. Das zu ver­hin­dern, wird wohl nicht grö­ße­re Ver­än­de­run­gen der Schul­land­schaft und Schul­be­zir­ke mög­lich sein.

Diens­tag
Im Jour fixe mit unse­rer Sozi­al­päd­ago­gin ging es heu­te um eini­ge beson­de­re Fäl­le; gegen die Absen­tis­mus-Pro­ble­ma­tik kann man ehe nur noch ste­tig gegen­an­ar­bei­ten, Ein­zel­fäl­le sind es längst nicht mehr.

Als erfreu­li­che Nach­richt des Tages kam vom Schul­trä­ger die Frei­ga­be für den Koope­ra­ti­ons­ver­trag zum Schul­wald. Bei 30 Jah­ren Lauf­zeit ist mein Nach­fol­ger irgend­wann hof­fent­lich auch so über­zeugt von die­sem Projekt.

Die Pau­sen, oder bes­ser: Die Zeit nach den Pau­sen ver­brach­te ich mit Schü­lern, die nicht mehr in der Lage schei­nen, Kon­flik­te auch ver­bal zu lösen.
Frü­her waren eini­ge Schü­ler nur die letz­te Woche vor den Feri­en uner­träg­lich, inzwi­schen sind es eher drei Wochen.

Pas­send zur Ach­ter­bahn­fahrt des Lehr­erle­bens war dann der Nach­mit­tags­un­ter­richt mit der 9a wie­der sehr ange­nehm. Noch immer ist nie­mand in Ver­su­chung, den Nach­mit­tag zu schwän­zen, Pom­mes bringt mir aber auch noch nie­mand mit.

Mitt­woch
Lie­gen­ge­blie­be­nen Papier­kram erle­digt, der hart­nä­ckig die Wie­der­vor­la­ge­map­pe ver­stopft hatte.

Beim monat­li­chen Jour fixe mit dem Gebäu­de­ma­nage­ment gab es kei­ne Neu­ig­kei­ten, aktu­ell scheint alles zu laufen.

In der Pau­se Zeit nach Unter­richts­schluss stan­den erst zwei Kol­le­gen mit aku­ten Pro­ble­men vor der Tür, noch wäh­rend­des­sen rief die Bus­auf­sicht um Hil­fe, nach­dem an der Schul­bus­hal­te­stel­le zwei Schü­ler eine Schlä­ge­rei ange­fan­gen hat­ten.
Manch­mal müss­te man an drei Orten gleich­zei­tig sein können.

Von der Bus­hal­te­stel­le aus ging es dann direkt in zwei Ord­nungs­maß­nah­men­kon­fe­ren­zen – eine zu einem Schü­ler, der nicht will, die zwei­te zu einem, der nicht kann.

Don­ners­tag
Mor­gens fand in den 9. Klas­sen eine Umfra­ge des Kri­mi­no­lo­gi­schen For­schungs­in­sti­tuts statt, danach ging es the­ma­tisch pas­send an die Beschei­de zu den gest­ri­gen Ord­nungs­maß­nah­men­kon­fe­ren­zen und die Ein­la­dung zur nächs­ten für den Aus­ras­ter an der Bushaltestelle.

Über Mit­tag gab’s eine ver­pflich­ten­de Online-Fort­bil­dung zu Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten in Schu­le. Ich muss zuge­ben, dass ich vor­her noch genör­gelt hat­te, aber dank kom­pe­ten­ter Refe­ren­tin­nen und einem voll­stän­di­gen Mate­ri­al­pa­ket mit allen nur wün­schens­wer­ten For­mu­la­ren und Links war die Ver­an­stal­tung so ange­nehm wie nützlich.

Danach war end­lich Ruhe, um mir erneut Gedan­ken um die wei­te­re Arbeit mit den Ergeb­nis­sen unse­res Päd­ago­gi­schen Tages zu machen, wor­aus dann zufäl­lig eine län­ge­re Stra­te­gie­be­spre­chung mit der didak­ti­schen Lei­te­rin wur­de, die eigent­lich nur auf einen Espres­so vorbeikam.

Wie in die­ser Woche nicht anders zu erwar­ten, fan­den sich direkt danach meh­re­re E‑Mails im Post­ein­gang, die nach sofor­ti­ger Bear­bei­tung rie­fen und die letz­ten Son­nen­strah­len des Tages kosteten.

Frei­tag
In der Klas­sen­stun­de gab’s heu­te eine Gene­ral­an­sa­ge an die Acht­kläss­ler, die noch kei­nen Prak­ti­kums­platz haben. Mit die­ser Grup­pe kön­nen wir ansons­ten wäh­rend der Prak­ti­kums­wo­chen eine eige­ne Klas­se aufmachen.

Ohne beson­de­re Ter­mi­ne und mit aus­nahms­wei­se lee­rem Post­ein­gang war etwas Zeit für krea­ti­ve Spie­le­rei­en mit einem neu­en Schul­news­let­ter, der zukünf­tig den drö­gen Infor­ma­ti­ons­teil auf unse­ren Dienst­be­spre­chun­gen ablö­sen soll.

Und gera­de, als ich dach­te, die Woche wür­de über­ra­schend ruhig enden, kam ein Anruf aus der Behör­de mit der Anord­nung, noch vor den Feri­en eine vol­le Stel­le an die ört­li­che Grund­schu­le abzu­ord­nen. Irgend­was ist immer, aber das muss jetzt in der nächs­ten Woche gelöst werden.

Am Hori­zont ist schon der Urlaub zu sehen!

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