Die reine LeereTagwerk#Als­Schul­lei­ter­durch­sJahr – KW 07

#Als­Schul­lei­ter­durch­sJahr – KW 07

Mon­tag
Nach dem Ende der letz­ten Woche erwar­te­te mich wenig über­ra­schend eine vol­le To-do-Lis­te. Ein To-do vor, zwei To-do zurück.

Als größ­ten Frosch des Tages end­lich die Beur­tei­lung der Anwär­te­rin fer­tig­ge­stellt, mit ihr bespro­chen und ans Semi­nar geschickt.

Diver­se Schul­be­suchs­mah­nun­gen, Attest­pflich­ten und Ver­säum­nisan­zei­gen auf den Weg gebracht. Wenn für all das Papier, das raus­geht, nur mal einer der betrof­fe­nen Schü­ler reinkäme …

Mit dem Sekre­ta­ri­at die Anmel­de­un­ter­la­gen für die neu­en 5. Klas­sen bespro­chen und auf der Home­page ein­ge­stellt. Fun fact: Der Schul­trä­ger, der offi­zi­el­le Anmel­de­ta­ge im April fest­ge­legt hat, möch­te bis Ende die­ser Woche die Links zu den Anmel­de­sei­ten der Schu­len, um sie zu veröffentlichen.

Am Nach­mit­tag eine Dienst­be­spre­chung mit einer Ver­tre­te­rin der regio­na­len Erzie­hungs- und Fami­li­en­be­ra­tungs­stel­le, die dem Kol­le­gi­um die Mög­lich­kei­ten die­ses außer­schu­li­schen Unter­stüt­zungs­an­ge­bots vorstellte.

Danach noch die Haus­halts­be­ge­hung für mor­gen vorbereitet.

Diens­tag
Haus­halts­be­ge­hung. In Zei­ten klam­mer Kas­sen geht immer weni­ger, aber von den am Tisch sit­zen­den Per­so­nen kann das ja auch nie­mand ändern. Die Run­de wirk­te ein wenig ver­wun­dert, dass ich nicht ärger­lich bin, aber Haus­halt ist wie Wet­ter – neh­men, wie‘s kommt, nut­zen, was geht.

Am Nach­mit­tag Poli­tik in der 9a. Auf­grund des aktu­ell hohen Kran­ken­stan­des waren die Klas­se und ich die ein­zi­gen im gesam­ten Schul­ge­bäu­de – und tat­säch­lich alle da! Die ers­te Stun­de jeden­falls hat schon mal Spaß gemacht.

Mitt­woch
Am Mor­gen die Klas­sen­stun­de in der 10a, auf Wunsch der Klas­sen­lei­tung zum The­ma Prü­fungs­vor­be­rei­tung. Die aller­dings hängt den Schü­lern erkenn­bar schon zum Hals raus. Ich ver­su­che mal, ab der nächs­ten Woche das The­ma zu tau­schen. Viel­leicht kann ich zur Beschäf­ti­gung mit aktu­el­len Nach­rich­ten mal wie­der mei­ne Kennt­nis­se in H5P auf­fri­schen und das Gan­ze etwas aufpeppen.

Gegen Mit­tag ein Eltern­ge­spräch mit der Klas­sen­lei­tung einer Schü­le­rin und einer Mut­ter in Beglei­tung des Lern­the­ra­peu­ten. Nach 45 Minu­ten ist allen am Tisch klar, dass mit dem Mäd­chen in jeg­li­cher Hin­sicht alles in Ord­nung ist. Neben den Eltern, die gar nichts wol­len, sind auch die, die zu viel wol­len, kein Glück für das Kind.

Nach­mit­tags dann noch eine Erzie­hungs­mit­tel-Kon­fe­renz für eine Schü­le­rin, von der auf­grund ver­schie­de­ner Umstän­de kei­ne Ver­hal­tens­än­de­rung zu erwar­ten ist, aber manch­mal sind sol­che Kon­fe­ren­zen auch für die Kol­le­gen und ande­re Schüler.

Neben­bei und mit­ten­drin Schul­buch-Lizen­zen, Attest­pflich­ten, Terminabsprachen, …

Don­ners­tag
Eine Men­ge lang­wei­li­ger, aber wohl unun­mäng­li­cher Papier­kram, eini­ge wich­ti­ge Abspra­chen, ein paar klei­ne­re Pro­ble­me gelöst.

Nach­dem mich kürz­lich die Per­so­nal­ab­tei­lung der Behör­de auf­ge­for­dert hat­te, gefäl­ligst end­lich doch bit­te die Arbeits­zei­ten des nicht­leh­ren­den Per­so­nals zu erfas­sen, beschäf­tig­te ich mich heu­te mit dafür geeig­ne­ten Tools. Ist ja nicht so, dass man zu der abver­lang­ten Auf­ga­be auch gesagt bekä­me, wie genau man es machen und was man dafür nut­zen sol­le.
Habe nach eini­gem Pro­bie­ren ein Pro­gramm zur digi­ta­len Zeit­er­fas­sung gefun­den und mich gleich mal selbst zum Ver­suchs­ka­nin­chen gemacht.

Am Nach­mit­tag ver­trat ich dann spon­tan den Kol­le­gen in der AG mit dem Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus. Das hat nicht nur Spaß, son­dern auch satt gemacht, da die Lei­te­rin des MGH Piz­za im Gepäck hat­te. Die Ret­tung für mich, nach­dem die Mit­tags­pau­se mal wie­der aus­ge­fal­len war.

Und fast auf dem Heim­weg leg­te ich dann noch den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen die Ein­la­dung zum Päd­ago­gi­schen Tag Ende Febru­ar in die Fächer – eine Ver­an­stal­tung, auf die ich mich täg­lich mehr freue!

Frei­tag
Mit fast einem Vier­tel des Kol­le­gi­ums im Kran­ken­la­ger ist heu­te hof­fent­lich der Höchst­stand erreicht. Aller­dings ist es doch merk­lich ruhi­ger in der Tür …

In der Schü­ler­schaft aller­dings weni­ger – es hat mal wie­der geschneit und bei eini­gen herrscht kein Man­gel an blö­den Ideen. Zwar hilft mei­ne Und-täg­lich-grüßt-das-Mur­mel­tier-Durch­sa­ge zu Schnee­ball­schlach­ten immer noch, dafür lan­den jetzt Schnee­bäl­le auf dem Fuß­gän­ger­weg oder kon­se­quen­ter­wei­se gleich im Klas­sen­zim­mer. Die Jungs wischen zwar jetzt die kom­men­de Woche täg­lich durch, aber es nervt trotz­dem langsam.

Schö­ner war da die Valen­tins-Akti­on der Schü­ler­ver­tre­tung, die über­all im Gebäu­de Rosen lieferten.

Gegen Mit­tag mach­ten der Stell­ver­tre­ter und ich uns dann noch mit der Pro­gno­se-Sta­tis­tik für das kom­men­de Schul­jahr eine schö­ne Zeit, bevor es dann mehr oder weni­ger pünkt­lich ins Wochen­en­de ging.

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