Allgemein

Wochenende, 37.

Das neue Schuljahr ist gerade zweieinhalb Wochen alt und ich habe 128 Stunden auf der Uhr.

Ende der ersten Woche dachte ich: Klar, der Start ist dieses Corona-Schuljahr natürlich komplizierter und arbeitsaufwändiger, wird schon besser werden.

Ende der zweiten Woche habe ich mir gesagt: Okay, es ruckelt halt länger als erwartet, außerdem macht eine neue 5. Klasse natürlich erst einmal viel Arbeit, wird schon besser werden.

Ende dieser Woche denke ich: Hättest nach einigen Jahren im Geschäft schlauer sein können. Es wird nicht besser, nur anders.

Und dieses Jahr ist besonders anders.

Etwa: Frühaufsichten zur Maskenkontrolle und Erinnerung an die Hände-Reinigung.

Etwa: Versetzte Pausenzeiten einzelner Jahrgänge, die ich mir noch immer nicht merken kann, von manchmal nötigen Null-Sekunden-Raumwechseln ganz zu schweigen.

Etwa: überraschende Vertretung des Vertretungsplaners.

Etwa: Die Rundverfügung aus dem MK, die ich in den Ferien erwartet hatte, mit hilfreichen rechtlichen Klärungen und der Aufgabe, bis zu den Herbstferien ein “Corona-Kompensations-Konzept” zu entwickeln. Unter Einbeziehung des Schulelternrats. Der noch nicht neu gewählt ist.

Aber eines habe ich geschafft: Während ich die letzten beiden Wochenenden doch wieder Arbeit mit nach Hause genommen habe, liegen dieses Mal alle unerledigten Aufgaben noch auf dem Schreibtisch. Ich bin sicher, sie laufen nicht weg.

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