Wochenende, 23.

So langsam geht’s bergauf. Ein Silberstreif am Horizont. Licht am Ende des Tunnels.
Am Freitag haben unser Hausmeister und ich festgestellt, dass wir eine Woche lang kein Wort über Corona verloren haben; keine Unterhaltung über Inzidenzwerte, kein Wort über Tests und Masken, keines über sonstige Ärgernisse.

Diese Woche wie vorgenommen weniger geredet. Im Unterricht fast gar nicht mehr deutlich weniger, im Jahrgangsteam nur das Nötigste.

In der eigenen Klasse massiv mit Teambuilding beschäftigt, manches fühlt sich an wie zu Schuljahresbeginn – ‘grad, dass man keine Steckbriefe anfertigt.
Aber auch hier gab es diese Woche mehr Licht als Schatten: Die Tischgruppen haben sich gefunden und sich eigene Namen vergeben, damit sie nicht in Spielen als Gruppe 1 bis 5 gegeneinander antreten. Nun arbeiten „Die Schnitzelcrew“, „Die Bäume“ oder „Die Gangster“ miteinander. Nun ja … immerhin keine Döner dabei.
Die Klasse als Ganzes arbeitet noch daran, einen Mitschüler aufzunehmen, der während des Distanzunterrichts zu uns gestoßen ist, aber das wird sicher auch noch etwas.

Und während sich alles für die letzten Schulwochen in Präsenzunterricht so langsam einpendelt, beginnen bereits die Gedanken an das neue Schuljahr, das alte möchte ich schnellstens abheften, umtauschen geht ja wohl nicht.
Mit dem Ende des Unterrichts für die Abgangs-Klassen habe ich auch die Lerngruppen in der Notenverwaltung archiviert; traditionell der Beginn meines Jahres-Abschlusses.
Mit meinem Team-Partner beginnt die Vorplanung unserer Schülerfirmen-Abteilung, die mit dem Profil-Unterricht zusammengelegt wird. Ein großer Kurs und Jahrgangs-übergreifend – da muss noch ein wenig Gehirnschmalz reingesteckt werden.
Und in der Schulleitung beginnen die Vorplanungen der künftigen Klassenleitungen und Raumpläne.

Erledigt:

  • Jahrgangsteam
  • Schulleitungs-Jour-fixe
  • Vorplanung des Ganztags mit der zuständigen Kollegin (und von ihr mitgebrachtem Kuchen – wenn das Standard wird, muss ich mir dringend noch ein paar Anlässe für Besprechungen schaffen)
  • Den Schulplaner für das neue Jahr begonnen (erstes Halbjahr ist fertig)
  • Vorbereitungen für die mündlichen Prüfungen, auch die eigenen
  • Diverse Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräche
  • 20 Stunden Unterricht vorbereitet und gehalten

Insgesamt auf der Uhr: 47,25 Stunden

Wird langsam ein TagebuchWochenbuch-Blog hier 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.