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Urlaub, Gartenarbeit, Basteleien

Zum ersten mal seit Langem wieder aus Ferien Urlaub gemacht und einen E-Mail-Autoresponder eingerichtet.
Dazu noch die Mail-Synchronisation auf dem Handy ab- und alle Benachrichtigungen der Schulplattform ausgeschaltet, so langsam kehrt Ruhe ein.
Keine Mails, keine Telefonate – alles muss (und kann) bis nach den Ferien warten.

Früher hatte ich für echten Abstand sogar während der gesamten Ferien das Handy aus, inzwischen geht das nur noch für ein paar Tage. Es läuft ein gerüttelt Maß an familiärer Kommunikation darüber, ich mag nämlich so gar nicht telefonieren.
Ohne Handy wäre manchmal schöner, eine Zwickmühle halt; aber eine selbst verschuldete, Jammern gilt also nicht.

Im Garten haben zu viele Büsche und Pflanzen den Kampf gegen einen offenbar falschen Standort verloren und müssen ersetzt werden.
Da meine gärtnerischen Fähigkeiten beschränkt sind, wird es mein Job sein, in den nächsten Tagen alles noch Stehende auszugraben, bevor die Gärtnerin unseres Vertrauens den neuen Pflanzplan in die Tat umsetzt.

Und so genieße ich gerade den Luxus, mich je nach Lust und Wetter frei entscheiden zu können, ob ich bei der Gartenarbeit den Kopf freischaufle, auf dem Sofa sitze und lese, oder mich bei grauem Wetter ins Arbeitszimmer zurückziehe und ein wenig herumpuzzle.

Ein lange aufgeschobenes WordPress-Update unserer Schulhomepage hat dann nämlich doch einige Umbau-Arbeiten erforderlich gemacht. Ich weiß schon, warum ich das seit dem Sommer vor mir hergeschoben habe.
Nachdem ich immer Angst hatte, dass mitten im Corona-Betrieb die Homepage vielleicht nicht mehr erreichbar sein könnte, musste die Ferien-Lücke jetzt genutzt werden.

Und wie oft bei solchen Gelegenheiten wird aus kleineren Renovierungen ein ganzer Umbau. Ein notwendig gewordenes neues Plugin läuft besser in einem anderen Theme, und schon kommt man vom Hölzchen aufs Stöckchen.
Ich gehen dabei zugegebenermaßen recht unprofessionell vor: Für einen Umbau in der Sandbox fehlen mir die Zeit und die Speicher-Ressourcen, also werkele ich am “lebenden Objekt”.
Die Seitenaufrufe in Ferienzeiten lassen das aber durchaus zu.

Und ich arbeite zum ersten Mal mit einem Pagebuilder-Plugin.
Bislang habe ich davon Abstand genommen, weil bei einer Deinstallation solcher Plugins die gesamte Seite nicht mehr funktioniert und zukünftige Umbauten Renovierungen deutlich komplizierter werden.
Aber inzwischen erscheint mir ein moderner Internetauftritt zur Öffentlichkeitsarbeit auf Basis reiner WordPress-Blöcke nicht mehr ansprechend realisierbar.

Womit dann auch gleich die nächste Baustelle eröffnet wäre: Meiner Schule fehlt ein Corporate Design.
Aber dafür ist glücklicherweise jemand anderes zuständig, sodass ich jetzt zurück in den Garten gehen kann. Oder doch lieber aufs Sofa?


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