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Tagebuch – Kalenderwoche 16

Nur eine Drei-Tage-Woche nach den Osterferien, die sich aber überraschend schnell gut gefüllt hat. Gab es früher noch einmal einen sanften Einstieg nach den Ferien, wenn alle erholt zurückkehrten, scheint mir heute das Chaos gleich unvermindert weiterzugehen.
Highlight: Der IT-Support des Landkreises tauscht in den Ferien alle Kopierer gegen PIN-gesicherte Geräte aus, richtet dann aber keine PINs ein und hat auch vorläufig keine Zeit dazu. Auch eine Möglichkeit, Papier zu sparen.

Am Montag eine Dienstbesprechung mal nur als Zuschauer genossen und über das Kommunikationsverhalten mancher Kolleginnen und Kollegen gestaunt. Äußerungen und Verhaltensweisen, die von den meisten im Klassenzimmer nie geduldet würden, sind auf Dienstbesprechungen scheinbar problemlos möglich.
Darüber hinaus hat aber endlich wieder ein Schulentwicklungs-Prozess begonnen, der frühere Ideen und Beschlüsse transformiert und fortführt, mit neuen Personen und Ideen.
Was einmal wieder die spannende Frage aufwirft, wann die eigene „Impuls-Energie” zum Anstoß neuer Projekte und Prozesse endet und andere mit neuer Energie und unvorbelastet übernehmen sollten.

Die Abschlussarbeiten dieses Prüfungsdurchgangs sind heruntergeladen. Auch in diesem Jahr sind es noch einmal dezentrale Arbeiten, die von den Schulen angepasst werden können.
Ich persönlich würde die Arbeiten unangetastet bis zum Prüfungstag im Tresor belassen. Es gab keinen Distanzunterricht für die Abschlussklassen, keine Langzeit-Ausfälle von Kolleginnen, Kollegen oder Fächern; also gar keine Notwendigkeit, nicht vorhandene Nachteile durch Anpassung der Arbeiten auszugleichen.
Ich hoffe nur, dass die Fachkonferenzleitungen und vor allem die anderen Schulen des Landkreises zu demselben Schluss kommen.

Zur Mikro-Fortbildung „QR-Codes“ ist diese Woche niemand erschienen. Ich kann’s verstehen, aber ich hätte auch Besseres zu tun, als jeden Donnerstag vergebens zu warten. Vielleicht belebt ein Monat Fortbildungspause zur Angebots-Reduzierung die Nachfrage ja wieder.
Vom Konzept der einstündigen Mikro-FoBis bin ich nach wie vor überzeugt, möglicherweise ist einfach nur gerade nicht die Zeit dafür.

Die Masken sind gefallen. Seit Ende der Ferien wird noch eine Woche täglich getestet, aber auf dem Schulgelände müssen keine Masken mehr getragen werden, was nach Tag zwei in einigen Lerngruppen reichlich in Anspruch genommen wird. Tägliches Testen ohne Maske nennt sich im Kultusminister-Jargon übrigens „Sicherheitsphase“.

Und sonst so?
„Zur Kenntnis genommen“ ist auch so ein Satz, den man öfter sagen und dann so stehenlassen sollte.

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