Schulentwicklung

Der Berg kreißte und gebar …

… einen Bildungspakt.

Fast zwei Jahre hat der Schulausschuss meines Landkreises die Schulen und Eltern in Atem gehalten.
Die Schulen haben sich und ihre Besonderheiten zweimal vor den Mitgliedern des Ausschusses und der Fraktionen präsentiert, eine kreisweite Elternbefragung wurde durchgeführt, mehrfach präsentiert, von allen politischen Lagern interpretiert und schließlich: ignoriert.

Das Ergebnis der unstrittig repräsentativen Befragung war der Wunsch nach einer Erweiterung der Schullandschaft, wenn auch zwiegespalten zwischen einer neu zu errichtenden Realschule (warum auch immer man keine zehn Jahre nach Abschaffung derselben danach gefragt hat) und einer IGS.

Das Ergebnis der abschließenden Schulausschuss-Sitzung ist nun ein beherztes „weiter so“.
Nach zwei Jahren Diskussion und Arbeit gibt es nun einen „Bildungspakt“ genannten Beschluss, die Schullandschaft so zu erhalten, wie sie schon vor den zwei Jahren war.

Nachdem ich bereits vor Wochen aus purer Ermüdung aufgehört habe, die Berichterstattung und Gerüchte zu diesem Thema zu verfolgen, ist mir dieser Beschluss inzwischen sogar recht; Hauptsache, endlich ein Ende.

Mein eigene Schule kommt dabei sogar gut weg, wir werden als Folge dieses Beschlusses vermutlich wachsen und so weitere Ressourcen gewinnen, um unser Profil ausbauen und weiterentwickeln zu können.
Und nach fast zwei Jahren Planungs-Stillstand freue ich mich auch darauf, zu kurz gekommene Themen der Unterrichts- und Schulentwicklung wieder anzugehen, ohne das Damokles-Schwert einer Schul-Abwicklung.

Aber das nächste Mal würde ich mich freuen, wenn die Politik sich über ihre Möglichkeiten vorab informieren und Mehrheiten klären würde, bevor sie die Schulen und alle daran Beteiligten wild macht.

Hätte in der Zeit auch was anderes zu tun gehabt.

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