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Angereicherte Fotos und Videos mit ThingLink

Mit der App ThingLink lassen sich auf einfache Weise Fotos, Grafiken oder Videos mit zusätzlichen Informationen anreichern.

Auf diese Weise entstehen Bilder und Videos, in die die Schülerinnen und Schüler tiefer einsteigen können, um zusätzliche Texte, Grafiken, Audios oder Hyperlinks zu öffnen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Hintergründe zu einem Gemälde im Kunstunterricht, Informationen zu einer Bildquelle in Geschichte, Arbeit mit Karten in Erdkunde, 360-Grad-Videos außerschulischer Lernorte und vieles mehr.

Registrierung und erste Schritte

Um ThingLink nutzen zu können, ist eine Registrierung erforderlich.
In der kostenlosen Version können beliebig viele Bilder gespeichert werden, allerdings sind die Ansichten auf 1.000 pro Jahr begrenzt und es können keine Schüler eingeladen werden, um eigenen Content zu erstellen. Auch das ThingLink-Logo kann nicht entfernt werden.

Der „Professional Teacher for the Classroom“-Account ermöglicht es , 60 Schüler-Konten für kollaboratives Arbeiten anzulegen, erweiterte Features von ThingLink zu nutzen und das Wasserzeichen zu entfernen.

Zum Einstieg und für einen normalen Gebrauch im Unterricht reicht der kostenlose Account in der Regeln vollkommen aus.

Nach dem Login beginnt die Erstellung eines Thing-Links mit einem Klick auf „Create“.
Es öffnet sich ein Menü mit verschiedenen Möglichkeiten, zu denen es jeweils ein kurzes Einführungsvideo gibt.

Da die Grundlage (abgesehen von angereicherten Videos, die sich aber mit anderen Tools, wie z.B. H5P besser herstellen lassen) aber immer eine Bilddatei ist, kann dieses Menü auch deaktiviert werden.

Um zu starten, benötigt man also ein Foto oder anderes Bild, z.B. von Pixabay oder anderen Bild-Datenbanken für entsprechend lizenziertes Material.
Ein Tipp: Für angereichte Schaubilder spielt ThingLink in Kombination mit Canva sein volles Potenzial aus.

Nach dem Upload des Bildes kann es durch Doppelklick geöffnet werden.
Über die Navigationsleiste am oberen Rand kann die Datei umbenannt, heruntergeladen, angesehen, bearbeitet und am Ende geteilt werden.
Zu Beginn muss man natürlich die Bearbeitung starten, um das Bild mit Informationen anreichern zu können.

Der Editor

Der neue Editor von ThingLink funktioniert nur in der Browser-Version.
Wird ThingLink als App z.B. auf dem iPad genutzt, muss in den Profil-Einstellungen den „Legacy-Editor“ eingeschaltet werden.
Dieser bietet allerdings deutlich weniger Komfort und Einstellungsmöglichkeiten.

Der neue Editor öffnet sich im Bearbeitungs-Modus auf der linken Seite; dort wählt man „Add tag“, um seinem Bild so genannte „Tags“ hinzuzufügen, also kleine Punkte im Bild, hinter denen sich die weiteren Informationen verstecken.

In ThingLink gibt es vier Arten von Tags:

Zum einen können längere Texte, Buttons, Grafiken, Videos oder Audiodateien hinzugefügt werden:

Auch das Hinzufügen kurzer Textinformationen ist möglich, die beim Anklicken als Pop-Up öffnen:

Auch das Einbetten von Webinhalten wie z.B. Youtube-Videos ist möglich:

Eine weitere Möglichkeit ist die Erstellung so genannter „Kurse“, in denen verschiedene ThingLinks miteinander verknüpft werden können, sogar abhängig von einer voreingestellten Quizfrage (auf diese Weise lassen sich hervorragend EduBreakouts erstellen!):

Ein neuer Tag wird immer in der Mitte des Bildes angelegt und kann von dort aus an jeden beliebigen Platz verschoben werden.

Je nach Inhalt kann das Icon des Tags angepasst werden, so dass die Schüler bereits bei der ersten Draufsicht erkennen können, hinter welchem Tag sich Landmarken, Videos, Webseiten, Text oder anderes verbergen.

Letzte Einstellungen und Teilen

Vor der Veröffentlichung des neu erstellten ThingLinks können unter „Settings“ noch einige Grundeinstellungen vorgenommen werden.

Ich empfehle, an dieser Stelle die Animation der Tags abzustellen, da ein stark angereichertes Bild andernfalls schnell wie ein blinkender Christbaum wirken kann.

Und damit ist das Ziel erreicht: das Teilen des Bildes.

Ein ThingLink kann in eine bestehende Webseite eingebettet (Beispiel unten) oder als Link bereitgestellt werden.

Und so sieht das Ergebnis aus:

Falls die Lerngruppe iPads zur Verfügung hat, gibt es auch die Möglichkeit des Teilens über die ThingLink-App, die es kostenlos im AppStore gibt.

Leider lassen sich mit dem neuen Editor erstellte ThingLinks in der App nicht bearbeiten, sie können aber über AirDrop geteilt und so auf einfachste Weise allen oder einzelnen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden.

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