02.11.2021 – Mittagspause

Tagebuchbloggen ist herausfordernder als gedacht. Wenn’s gut läuft, passiert an einem normalen Tag gar nicht so viel. Und das, was passiert, wenn es weniger gut läuft, ist nicht immer bloggbar.

Im Profilunterricht heute ernsthaft die Arbeit mit Formative begonnen. Noch sind es nur Fingerübungen, um die Schüler mit dem Tool vertraut zu machen, aber die nächste Stunde wird dann komplett digital.
Die Gruppe ist so unterschiedlich motiviert und hat derart unterschiedliche Vorkenntnisse, dass self-paced learning der einzig gangbare Weg ist, um allen gerecht zu werden.
Das ist die Krux mit diesen Wahlpflichtkursen: Einige sitzen nur deshalb vor einem, weil sie gar nicht gewählt und zugeteilt wurden, andere, weil sie mit der besten Freundin und die nächsten, weil sie sich alles ganz anders vorgestellt hatten. Dazwischen dann ein paar mit Lust auf Fach und Thema.

In der Mittagspause heimgefahren und ein wenig im Wald gewesen. Eine echte Mittagspause mitsamt „zwischendurch mal raus“ könnte ein neues Projekt werden.
Im Büro bedeutet diese Zeit zu oft weder echte Pause noch echte Arbeit.

Am Nachmittag dann noch Schülerzeitungs-AG mit ein paar Siebtklässlern, die heute lieber quatschen als schreiben wollten. Neuer Rekord im kollaborativen Schreiben: 12 Minuten für eine Überschrift dank wechselseitigem „Nee, ich will das lieber anders haben!“ Nächste Woche dann die erste Zeile, bleiben Sie dran!

Und obwohl der Schultag dann noch damit gekrönt wurde, dass in Busaufsicht und der letzte Schulbus 45 Minuten Verspätung hatte, war es irgendwie doch ein guter Tag. Man darf nur alles nicht so ernst nehmen, dann geht’s.

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